Datenschutzerklärung

Stand: 10. September 2026

Kurz gesagt

Pixel Garage braucht keine Anmeldung, kennt deinen Namen nicht und misst dein Verhalten nicht. Es gibt keine Werbung und kein Tracking.

Dein Foto verlässt das Gerät nur für die Verwandlung. Was dabei entsteht, gehört dir und liegt auf deinem Gerät.

Für welche Apps das gilt

Diese Erklärung gilt für Pixel Garage auf dem iPhone (App Store) und für Pixel Garage auf Android (Google Play). Beide Apps arbeiten mit demselben Server und derselben Verwandlung. Wo sich die Plattformen unterscheiden, steht es unten ausdrücklich dabei.

Verantwortlicher

Niklas Albrecht Rießnerstraße 51 99427 Weimar Deutschland

E-Mail: kontakt@niklasxskyz.de

Das Foto und die Verwandlung

Wenn du ein Fahrzeug erschaffen willst, wird das ausgewählte Foto an unseren Server übertragen (Supabase, Rechenzentrum Frankfurt am Main, Region eu-central-1). Von dort geht es an die Bild-Schnittstelle von OpenAI, die daraus das Pixel-Fahrzeug zeichnet. Fällt dieser Weg aus, nutzen wir stattdessen die Bild-Schnittstelle von Google (Gemini API). Es ist immer nur einer der beiden Dienste beteiligt.

Was hochgeht, ist nicht die Datei aus deiner Galerie. Die App stellt das Fahrzeug vorher auf dem Gerät frei, setzt es auf eine einfarbige Fläche und rechnet daraus ein neues JPEG (längste Kante höchstens 2048 Pixel). Dabei fallen alle Metadaten weg: kein GPS-Ort, kein Gerätemodell, kein Aufnahmedatum verlässt das Gerät. Erkennt die Freistellung kein Fahrzeug, geht das Foto selbst hoch — auch dann neu gerechnet und ohne Metadaten.

An OpenAI geht das Foto genau einmal — für das Zeichnen. Ein zweiter, kleiner Schritt prüft danach nur noch das erzeugte Pixel-Bild (Blickrichtung und Fahrzeugart); dein Foto ist daran nicht mehr beteiligt.

Wir selbst bewahren das Foto nicht auf: Es besteht nur für die Dauer der Verarbeitung. Gespeichert wird von uns lediglich ein Prüfwert des Fotos (SHA-256), damit dasselbe Foto innerhalb von 24 Stunden nicht zweimal bezahlt gezeichnet werden muss. Aus diesem Prüfwert lässt sich das Foto nicht zurückrechnen.

OpenAI bewahrt die an die Schnittstelle übergebenen Daten nach eigenen Angaben bis zu 30 Tage zur Missbrauchserkennung auf und löscht sie danach; zum Training der Modelle werden sie nicht verwendet. Für Google gilt nach Googles Angaben dasselbe Prinzip: keine Nutzung der über die bezahlte Schnittstelle übergebenen Daten für das Training, Aufbewahrung nur kurzzeitig zur Missbrauchserkennung.

Rechtsgrundlage ist Art. 6 Abs. 1 lit. b DSGVO — die Verarbeitung ist der Kern der Leistung, für die du bezahlst. Beide Dienstleister sind für uns Auftragsverarbeiter.

Beide verarbeiten die Daten auch in den USA. Google LLC ist unter dem EU-US Data Privacy Framework zertifiziert; ergänzend gelten die Standardvertragsklauseln der EU-Kommission. Für die Übermittlung an OpenAI stützen wir uns auf die Standardvertragsklauseln der EU-Kommission, die Teil des Auftragsverarbeitungsvertrags mit OpenAI sind.

Die Vorschau vor dem Kauf

Vor dem Kauf zeichnet der Server aus deinem Foto zwei Vorschläge, aus denen du wählst. Die erste Runde ist gratis; jeder gelieferte Kauf schenkt eine weitere.

Diese Vorschau-Bilder werden auf unserem Server zwischengespeichert (nicht öffentlicher Speicherbereich, erreichbar nur über unseren Server, nie über eine öffentliche Adresse). Das ist nötig, damit der Kauf danach genau den Vorschlag freischalten kann, den du gewählt hast — auch wenn die App zwischendurch in den Hintergrund geht oder neu startet. Zu jeder Runde speichern wir außerdem eine Zeile mit einer zufälligen Runden-Kennung, der Kennung deines anonymen Kontos, dem Prüfwert des Fotos, der Zahl der Vorschläge und, nach dem Kauf, welcher Vorschlag mit welcher Transaktion freigeschaltet wurde.

Die Vorschau-Bilder sind Pixel-Zeichnungen, keine Fotos. Sie bleiben in diesem Speicherbereich liegen, bis wir sie löschen; einen festen Löschlauf gibt es derzeit noch nicht. Du kannst uns jederzeit schreiben, dann räumen wir die Bilder deines Kontos weg.

Dein Konto ohne Anmeldung

Damit ein bezahlter Kauf dem richtigen Gerät zugeordnet werden kann, legt die App beim ersten Start ein anonymes Konto an. Es besteht aus einer zufälligen Zeichenfolge — kein Name, keine E-Mail-Adresse, keine Telefonnummer. Es liegt nur in den Einstellungen der App auf diesem Gerät und übersteht eine Neuinstallation absichtlich nicht.

Zu einem Kauf speichern wir die Transaktionsnummer des Stores, die Kennung dieses anonymen Kontos, den Bearbeitungsstand, den Zeitpunkt und die Zahl der Versuche. Das ist nötig, damit ein bezahlter Kauf nicht verloren geht und nicht doppelt eingelöst wird (Art. 6 Abs. 1 lit. b DSGVO).

Wir verwenden keine Werbe-Kennung, keine Geräte-Kennung und keinen Fingerabdruck deines Geräts.

Kauf über Apple (auf dem iPhone)

Der Kauf läuft vollständig über Apple. Wir erhalten von Apple eine signierte Bestätigung der Transaktion, aber keine Zahlungsdaten. Welche Daten Apple dabei verarbeitet, steht in Apples Datenschutzerklärung.

Fragt Apple bei einem Erstattungsantrag nach, antworten wir Apple mit einer Auskunft zu genau diesem Kauf: ob das Fahrzeug geliefert wurde, wie alt das anonyme Konto ist und in welche von Apples Betragsstufen die bisherigen Käufe dieses Kontos fallen. Grundlage ist Art. 6 Abs. 1 lit. f DSGVO — die Prüfung von Erstattungsanträgen ist unser berechtigtes Interesse, und Apple verlangt für die Prüfung diese Angaben.

Umsatz-Übersicht (nur auf dem iPhone)

Auf dem iPhone melden wir einen abgeschlossenen Kauf zusätzlich an RevenueCat, Inc. (USA). Das ist unsere Umsatz-Übersicht: Wir sehen dort, wie viele Käufe zustande kommen. Übermittelt werden der Kauf und die Kennung des anonymen Kontos — kein Name, keine E-Mail-Adresse, kein Foto, keine Nutzungsdaten aus der App. RevenueCat führt den Kauf nicht durch und schaltet nichts frei; das entscheidet allein Apples Kaufbeleg.

Rechtsgrundlage ist Art. 6 Abs. 1 lit. f DSGVO — wir haben ein berechtigtes Interesse daran, unsere Einnahmen zu überblicken. RevenueCat ist für uns Auftragsverarbeiter; für die Übermittlung in die USA gelten die Standardvertragsklauseln der EU-Kommission. Die Android-App ist daran nicht angebunden.

Kauf über Google Play (auf Android)

Der Kauf läuft vollständig über Google. Wir erhalten von der App den Kauf-Token („purchase token“) und prüfen ihn über die Google Play Developer API — Google bestätigt uns daraufhin, dass der Kauf gültig ist, und nennt uns die Bestellnummer („order ID“). Diese Bestellnummer speichern wir als Transaktionsnummer des Kaufs. Zahlungsdaten erhalten wir nicht: keine Kartennummer, keine Adresse, keinen Namen, keine Google-Konto-Kennung. Welche Daten Google beim Kauf selbst verarbeitet, steht in Googles Datenschutzerklärung.

Teilen und Verschenken per Link

Du kannst ein Fahrzeug verschenken. Dafür gibt es zwei Wege.

Über die Datei: Die App legt eine „.pixelcar“-Datei an und übergibt sie dem Teilen-Dialog deines Geräts. Dieser Weg läuft ohne unseren Server.

Über den Link: Dafür legt die App das Paket auf unserem Server ab (nicht öffentlicher Speicherbereich) und bekommt einen Code zurück, der im Link steht. Das Paket enthält das fertige Pixel-Blatt deines Fahrzeugs und den Namen, den du ihm gegeben hast — nicht dein Foto. In der Datenbank stehen dazu: die zufällige Kennung des Fahrzeugs, der Code, die Kennung deines anonymen Kontos, die Zahl der Einlösungen sowie Erstellungs- und Ablaufzeitpunkt.

Ein Link läuft nach 30 Tagen ab und lässt sich höchstens dreimal einlösen. Ein nächtlicher Aufräum-Job löscht abgelaufene Pakete samt Zeile. Der Code hat zwölf Zeichen aus einem Alphabet von 31 Zeichen und ist nirgends aufgelistet oder durchsuchbar — wer den Link nicht hat, findet das Geschenk nicht. Rechtsgrundlage ist Art. 6 Abs. 1 lit. b DSGVO, denn ohne diese Ablage funktioniert der Link nicht.

Die Werkstatt

In der Werkstatt lädst du ein selbst erzeugtes Pixel-Bild als PNG in die App. Dieser Weg bleibt vollständig auf dem Gerät: Die Prüfung des Bildes (Größe, Transparenz, Farbverteilung) rechnet die App selbst, und weder das Bild noch ein Ergebnis der Prüfung geht an unseren Server. Ein Fahrzeug aus der Werkstatt lässt sich deshalb auch nicht per Link verschenken.

Der Einmalkauf, der die Werkstatt freischaltet, wird nur gegen den Store geprüft, aus dem du gekauft hast — auf Android also unmittelbar gegen Google Play, ohne unseren Server.

Kamera und Fotos

Auf Android verlangt die App keine Kamera- und keine Foto-Berechtigung. Ein Foto machst du in der Kamera-App deines Geräts, die die App per System-Aufruf öffnet; ein Bild aus der Galerie wählst du im System-Auswahldialog, der uns nur das eine gewählte Bild übergibt. Auf dem iPhone ist es derselbe Ablauf über Apples Foto-Auswahl und Kamera.

Die Prüfung des Fotos auf dem Gerät

Bevor ein Foto überhaupt hochgeht, prüft die App auf dem Gerät, ob darauf ein Fahrzeug zu sehen ist, und stellt es frei. Auf Android machen das die ML-Kit-Bausteine von Google, die vollständig auf dem Gerät rechnen: Die Bildinhalte verlassen das Gerät dabei nicht. Ein Baustein (die Freistellung) wird von den Google-Play-Diensten geliefert — dabei lädt das Gerät ein Modell von Google herunter, es werden aber keine Bilddaten an Google übertragen. Auf dem iPhone übernimmt Apples eigene Bildanalyse dieselbe Aufgabe, ebenfalls auf dem Gerät.

Sicherung deiner Fahrzeuge

Auf dem iPhone legt die App eine Sicherung in deiner privaten iCloud ab (CloudKit, Container iCloud.de.pixelgarage.app), damit dein Fahrzeug eine Neuinstallation und ein neues Gerät übersteht. Diese Sicherung liegt in deinem Apple-Konto — wir haben darauf keinen Zugriff und können sie weder lesen noch löschen.

Auf Android gibt es keine solche Sicherung. Die App ist von Androids Cloud-Sicherung ausgenommen („allowBackup=false“): Deine Fahrzeuge liegen ausschließlich im Speicher der App auf diesem Gerät. Löschst du die App, sind sie weg. Wenn du ein Fahrzeug auf ein anderes Gerät bringen willst, geht das über die „.pixelcar“-Datei oder den Link.

Das Fahrzeug außerhalb der App

Auf Android steht dein Fahrzeug in einem Homescreen-Widget. Das Widget rechnet vollständig auf dem Gerät: Es liest die Bilder deines Fahrzeugs aus dem App-Speicher und bestimmt die Tageszeit (morgens, tags, abends, nachts) allein aus der Uhr des Geräts. Es gibt keine Serververbindung, keinen Standortzugriff und keinen Sperrbildschirm-Teil.

Auf dem iPhone gibt es zusätzlich das Fahrzeug auf dem Sperrbildschirm. Damit es auch bei geschlossener App weiterfährt, meldet die App ein Kennzeichen der laufenden Anzeige (Live Activity) an unseren Server und an Apples Push-Dienst. Dazu speichern wir das Kennzeichen, die Kennung deines anonymen Kontos, die Zahl der Bilder und Zeitstempel — nicht den Namen deines Fahrzeugs und nicht sein Bild. Endet die Anzeige, wird das Kennzeichen gelöscht; kommt 72 Stunden kein Lebenszeichen mehr, räumt der Server es von selbst weg.

Von KI erzeugt

Das Pixel-Fahrzeug entsteht durch ein KI-Bildmodell. Es ist eine Neuzeichnung, kein bearbeitetes Foto.

Was es nicht gibt

Keine Werbung. Kein Tracking über Apps oder Websites hinweg, keine Werbe-Kennung. Keine Verhaltens-Analyse: Wir messen nicht, welche Knöpfe du drückst, wie lange du in der App bist oder welche Fahrzeuge du ansiehst. Kein Absturzberichts-Dienst. Keine Push-Nachrichten auf Android. Keine Weitergabe an Dritte über das oben Beschriebene hinaus. Keine Profilbildung. Kein Verkauf von Daten.

Speicherdauer

Fotos: nur für die Dauer der Verwandlung. Prüfwert des Fotos: mit der Vorschau-Zeile. Vorschau-Bilder und Vorschau-Zeilen: bis wir sie löschen, auf Anfrage sofort. Kaufdaten: solange es für die Abwicklung und die gesetzlichen Aufbewahrungsfristen nötig ist. Geteilte Pakete: 30 Tage, danach durch den nächtlichen Aufräum-Job. Kennzeichen der Sperrbildschirm-Anzeige: bis die Anzeige endet, spätestens 72 Stunden nach dem letzten Lebenszeichen. Kaufmeldungen in der Umsatz-Übersicht: solange das Konto dort besteht.

Deine Rechte

Du hast das Recht auf Auskunft (Art. 15 DSGVO), Berichtigung (Art. 16), Löschung (Art. 17), Einschränkung der Verarbeitung (Art. 18), Datenübertragbarkeit (Art. 20) und Widerspruch (Art. 21). Schreib uns dafür einfach eine E-Mail an kontakt@niklasxskyz.de.

Weil das Konto anonym ist, brauchen wir zur Zuordnung die Nummer deines Kaufs: auf dem iPhone die Transaktionsnummer aus deiner Kaufhistorie bei Apple, auf Android die Bestellnummer aus deiner Bestellübersicht bei Google Play (beginnt mit „GPA.“). Ohne diese Nummer können wir nicht erkennen, welche Zeilen zu dir gehören — und würden sonst die Daten eines fremden Kontos herausgeben.

Außerdem steht dir ein Beschwerderecht bei einer Datenschutz-Aufsichtsbehörde zu, etwa beim Thüringer Landesbeauftragten für den Datenschutz.

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